Camci, Cemile

Camci, Cemile

Heidelberg

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Allgemeine Info

 

Mit meinem Namen Cemile Camci, bin ich weder eine Türkin noch eine Deutsche oder eine Albanerin.

Für das, was ich bin, gibt es keinen Pass, kein Land und keine Fahne. Ich wuchs zwischen extremen Welten auf. Welche Auswirkung hat meine Herkunft und Vita auf mein Wirken in meiner Kunst? Eine entscheidende! Ich kann mich in mehrere Kulturen hineinfühlen und mein Bestreben ist es, sie damit „zusammenzuführen“. Kulturen zu „vermischen“ und damit etwas Neues zu kreieren. Das nennt sich auf neudeutsch: transcultural art design.

Was ist dass denn Bitteschön, werden Sie sich jetzt fragen. Dann lesen Sie bitte einfach weiter.

1970 bin ich als Kind eines albanischen Vaters und einer türkischen Mutter in Heidelberg geboren und auch dort aufgewachsen. Mit 13 Jahren wurde ich auf ein Internat nach Izmir (Türkei) geschickt. Während dieser Zeit, die ich auch teilweise in Anatolien verbrachte, lernte ich die Sprache meiner Mutter und setzte mich damit mit meiner eigenen Identität auseinander.

Mit 20 Jahren kam ich zurück nach Deutschland. Nach dem Schulabschluss folgten ein Studium und zwei Ausbildungen, von denen eine zu ihrem Beruf wurde. Als Kommunikationsdesignerin war ich in verschiedenen Agenturen tätig, wie etwa in der TRIO Group in oder der Werbeagentur Wurth. Projektleitung(en) bei der Heidelberg Druckmaschinen AG oder der Fuchs Petrolub AG gaben mir die Chance, internationale Erfahrungen zu sammeln. Seit 2003 bin ich selbstständig, erst mit der Werbeagentur CDESIGN . 2013 kam die Manufaktur CDESIGN dazu. Als freischaffende Künstlerin setze ich hier gesellschaftlich relevante Themen künstlerisch um und biete mit einer hochwertigen Verarbeitung in teilweise limitierten Kleinauflagen kulturübergreifende Kunst auf verschiedenen Medien an. Dabei lege ich großen Wert auf Nachhaltigkeit und fairen Handel. Hochwertige Materialien, aber auch ungewöhnliches kommen hier zum Einsatz. Hier entsteht Schönes, das man nicht unbedingt zum Leben braucht aber für ein schönes Leben haben möchte. Meine Kunst Projekte können Sie sich auf der aktiontoleranz Seite anschauen. Das Wort Ästhetik kommt ursprünglich aus dem Griechischen und bezeichnet die Wissenschaft vom sinnlichen Wahrnehmen und genau das möchte ich erreichen.

Als Künstlerin habe ich die erste Ausstellung in der WOW Gallery by WilliBender in Heidleberg. Die hier ausgestellten Werke zeigten Ornamente historischer, orientalischer Kacheln, die ich in laufe vieler Jahre in der Türkei fotografiert habe. Diese wurden von mir nachgezeichnet und mit Texten von Rūmī in Deutsch und Osmanisch um eine sprachliche Dimension erweitert. Meine nächste größere Arbeit, die Wanderausstellung „Die Symmetrie als Universalsprache“, war am 24. September 2016 in der Konkordien Kirche in Mannheim gestartet und gastiert seitdem in verschiedenen Glaubensstätten der Metropolregion Rhein-Neckar. Sie wird umrahmt von dem Projekt „Aktion Toleranz“, in dessen Kontext auch zahlreiche Veranstaltungen zum Austausch zwischen den Kulturen stattfinden.

Mit dieser Bereicherung(en) in meinem Leben habe ich gelernt eine sensible Kommunikation zwischen verschiedenen Kulturen anzuregen und diese umzusetzen. Meine universelle Sprache dabei ist die Ästhetik.

Die Sehnsucht nach dieser vereint alle Kulturkreise dieser Welt. Meine Werke sollen eine Brücke „bauen“ zwischen diesen und den Begriff Transkulturalität mit Leben füllen.

 

 

 

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